Weisheiten von Seneca
Weisheiten von Seneca von der Akademie Chen Zentrum Südwest - Seien sie entspannt und gönnen sie ihren Gedanken eine Reise
Seneca Weisheiten

Seneca Weisheiten

Der Mut wächst mit jedem Blick auf die Größe des Unternehmens.

Je mehr wir in uns aufnehmen, um so größer wird unser geistiges Fassungsvermögen.

Ein wirksames Heilmittel gegen Angst ist Milde.

Wer will, der kann, wer nicht will, muß.

Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann nur noch lächeln über die kostbaren Fußböden der Reichen.

Niemand ist zufällig gut, die Tugend muß man lernen.

Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!

Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst.

Die höchsten Güter der Menschheit sind menschlicher Willkür entzogen.

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, aber ganz wenige nur sich selbst.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer

Der größte Verlust fürs Leben ist das Hinausschieben.

Den größten Reichtum hat, wer arm ist an Begierden.

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.

Manche weisen Männer haben den Zorn als eine vorübergehende Geistesstörung bezeichnet.

Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Meinung über die Dinge.

Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.

Nicht alle, die am Ziel ankommen, sind am Start losgelaufen.

Tausch nicht das Leben gegen einen Traum. Besiegen kann man nur die Wirklichkeit.

Man muss nicht darauf sehen, woher die Dinge kommen, sondern wohin sie gehen.

Also dürfen weder unsere Anstrengungen vergeblich und erfolglos bleiben noch unsere Erfolge in keinem Verhältnis zur Anstrengung stehen.

Auf das schwer oder gar nicht Erreichbare sollen wir verzichten, dagegen das Naheliegende, unseren Wünschen entgegenkommende verfolgen.

Mit dem Geist soll man behutsam umgehen, ihm ab und zu an Ruhe gönnen, das nährt ihn und gibt ihm Kraft.

Ein ausgeglichenes Gemüt findet Trost auch noch in der größten Bitternis.

Auch der aufwand für wissenschaftliche Studien ist nur solange sinnvoll, wie er sich in Grenzen hält.

In jeder Situation deines Lebens wirst du Ablenkung, Entspannung und Vergnügen finden, wenn du dich dazu durchgerungen hast, Widrigkeiten nicht herauszufordern, sondern leicht zu nehmen.

Der Schmerz, besitzlos zu sein, ist weit leichter zu ertragen als der, besitzlos zu werden.

Wie gut, gleichgestimmte Herzen zu kennen, denen man jedes Geheimnis sicher anvertrauen kann, deren Mitwissen weniger zu fürchten ist als das eigene.

Der Beste unter den Schlechten muss schon zur ersten Wahl zählen.

Echter Wert mag verstckt sein, nie bleibt er ganz verborgen.

So sucht jeder die Flucht vor sich selbst. Aber was hilft das, wenn die Flucht mißlingt? Man bleibt sich zwar ständig auf der Spur, ist sich aber selbst der lästigste Begleiter.

Wir gehen weniger durch fremde Schmeichelei zugrunde als durch unsere eigene.

Am Sichergegründeten und Unüberwindlichen übt der Angreifer seine Kraft nur zum eigenen Schaden.

Überzeugung, nicht Meinung soll meine Handlung leiten. Auch wenn ich selbst der einzige Mitwisser meiner Taten bin, will ich mir vorstellen, alles Volk schaute zu.

Lobenswert ist die Behandlung so gewinnversprechender Studien, auch wenn der handgreifliche Erfolg ausbleibt.

Bei einem Weisen spielt der Reichtum eine dienende, beim Toren eine herrschende Rolle.

Reichtum ist für mich kein Gut. Wäre er das, könnte er die Menschen gut machen.

Was im Weltenplan an Leiden vorgesehen ist, muss man hohen Mutes auf sich nehmen.

Lust und Schmerz treten immer gleichzeitig ihre Herrschaft an.

Wer anstelle des Guten das Schlechte wählt, muss doch wohl von Sinnen sein!

Unabhängigkeit gewinnen! Das aber kann nur gelingen, wenn man sich nicht um das Schicksal kümmert.

Echtes religiöses gefühl ehrt die Götter, abergläubische Scheu besudelt ihr Ansehen.

Grausamkeit überspringt anfangs die Grenzen des Gewohnten, später die der Menschlichkeit überhaupt.

Über geistige Werte soll allein der Geist entscheiden.

Das ist so die Art der Natur: Sie übt sich an kleinen Dingen und bietet im Geringsten Beispiele für Gewaltigstes.

Kein Lebewesen ist eigensinniger als der Mensch, keins muss behutsamer, keins schonender behandelt werden.

Der Hang, überharte Strafen aufzuerlegen, muss eher schwinden als sein Anlass.

Verzeihen heißt eben nicht nur einfach das Leben schenken, sondern es auch gewährleisten

Das Joch der höchsten Höhe besteht darin, nicht kleiner werden zu können.

Verzichtet man seinen Beleidigern gegenüber auf Vergeltung, so wird dies als Schwäche gewertet, nicht als Milde. Wem es dagegen ein leichtes ist, sich zu rächen, der wird, wenn er auf Rache verzichtet, mit Sicherheit das Lob der Sanftmut ernten.

Darum ist es besser, seinen Schmerz zu bezwingen, als ihn zu hintergehen. Überlisteter und durch Vergnügen und Beschäftigung betäubter Schmerz ist nämlich plötzlich wieder da; während der Ruhepause hat er sogar Kraft zu neuem wütendem Angriff gesammelt.

Ein starkes Gefühl lässt sich nicht befehlen, am allerwenigsten der Schmerz, denn er ist ungebärdig und sperrt sich gegen jedes Heilmittel.

Jede Form von Rohheit ist ein Zeichen von Schwäche.

Nur wer sich selbst aufgegeben hat, wird von anderen verachtet.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass alles für den Menschen Lebensnotwendige auch leicht zu beschaffen ist.

Die Begierde kommt nie, die Natur schon mit wenigem aus.

Für den Weisen wird jeder Ort zum Vaterland.

In der Gegend, in die dich der Zufall verschlagen hat, besteht die vornehmste Unterkunft in einer ärmlichen Hütte.

Und zwei der herrlichen Dinge folgen uns überall hin: die allgemeine Natur und die uns eigene Tugend.

So hat es das Schicksal gewollt: Kein Glück darf dauernden Bestand haben!

Denn nur diejenigen trifft es hart, die unvorbereitet überrscht werden, leicht hält derjenige durch, der jederzeit vorbereitet ist...

Das Unglück beugt eben nur den, der sich vorher vom Glück täuschen liess... Wen aber das Glück nicht aufgeblasen machte, dem kann auch ein Glückswechsel nichts anhaben.

Einen Weisen machen weder günsige Umstände übermütig, noch drücken ihn ungünstige nieder. Er hat nämlich stets darauf geachtet, den größten Wert auf sein eigenes Selbst zu legen, alle Freude aus sich selbst zu schöpfen.

Ständiges Unglück hat ein Gutes: die es in einem fort quält, macht es schließlich hart.

Die Natur hat dafür gesorgt, dass es, um glücklich zu leben, keines großen Aufwandes bedarf; jeder kann sich selbst glücklich machen.

Die Natur hat dafür gesorgt, dass es, um glücklich zu leben, keines großen Aufwandes bedarf; jeder kann sich selbst glücklich machen.

Ein Mann sollte den Mut haben, Menschen zu bewundern, die sich hohe Ziele stellen, auch wenn sie scheitern.

Furcht vor dem Tode ist dem Lebenden für überhaupt nichts gut.

Eher muß man darauf achten, mit wem man ißt und trinkt, als was man ißt und trinkt.

Wenn ein Kapitän nicht weiß, welches Ufer er ansteuern soll, dann ist kein Wind der richtige.

Die Asche macht alle gleich.

Die natürlichen Bedürfnisse haben ihre Grenzen, die aus dem Wahn entsprungenen finden kein Ende.

Du bist weniger vom morgigen Tag abhängig, wenn du den heutigen in die Hand nimmst.

Fang jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

Leben heißt kämpfen.

Niemand soll sich einer Sache rühmen außer der eigenen.

Jeder ist in dem Maße unglücklich, in dem er es zu sein glaubt.

Willst Du dir alles unterwerfen, so unterwirf dich selbst der Vernunft.

Je verächtlicher und komischer einer ist, um so lockerer ist seine Zunge.

Irren ist menschlich

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir

Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.

Es hat keinen großen Geist ohne eine Beigabe von Verrückheit gegeben.

Nur eine Kette ist es, die uns gebunden hält: Die Liebe zum Leben.

Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.

Zeit ist das einzige, was nicht einmal ein Dankbarer erstatten kann.

Wenn wir zulassen, daß uns etwas in Angst und Schrecken versetzt, ist das Leben nicht mehr lebenswert.

Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles

Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden.

Im Grunde gibt es für die Menschen nur ein Unglück, nämlich die Umstände und Ereignisse als Unglück anzusehen.

Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet in seinem Leben mehr als nötig ist.

Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als daß wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren überzeugungen.

Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht - weil wir nicht wagen, bleiben sie unerreichbar.

Wer die Weisheit sucht, ist ein weiser Mann; wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.

Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.

Hörst du, daß jemand schlecht über dich gesprochen hat, so überlege, ob du es nicht zuerst getan hast und über wie viele du selbst so sprichst.

Die Bosheit trinkt die Hälfte ihres eigenen Gifts.

Wachsen können das Merkmal des Unvollkommenen.

Unsere Krankheiten entsprechen an Zahl den Abwechslungen in unserem Leben.

Das Schicksal sucht die Stärksten, ihm Gewachsenen auf; an manchen geht es mit Ekel vorüber.

Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel mißt.

Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.

Gesetze ueberzeugen nicht, nur weil sie strafen.

Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste.

Den guten Steuermann lernt man erst im Sturme kennen.

Ein Mann von starkem Geist und richtiger Selbsteinschätzung rächt sich nicht für Beleidigungen, denn die bedeuten ihm nichts.

Erzähle ein Gerücht niemals weiter, bevor du es nachgeprüft hast. Und wenn es stimmt, halte erst recht den Mund.

Gib dir Mühe, dahin zu kommen, daß du gar nichts wider Willen tust. Alles, was kommt, ist notwendig. Zwang gibt es nur für den, der widerstrebt, nicht für den Willigen.

Ist das Sterben ein Unglück, so müßte es auch ein Unglück sein, vorher nicht da zu sein.

Jener Tag, vor dem dir als letztem bangt, ist der Geburtstag des Ewigen. Kommen wird der Tag, der dich der Hüllen entledigt und aus der Zeltgemeinschaft des hässlichen Lebens befreit. Schwinge dich schon jetzt, soviel du kannst, von hier empor.

Liebe die Vernunft. Sie wird dich wappnen gegen die gewaltigsten Feinde.

Nur die Menschen, die für die Weisheit Zeit haben, sind frei von Unruhe.

Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg.

Viel wirst du geben, wenn du auch gar nichts gibst als das Beispiel.

Wenn du geliebt werden willst, liebe!

Wer ein Pferd kaufen will und nicht das Pferd selbst, sondern nur Sattel und Zaumzeug betrachtet, ist ein Narr. Ein vollendeter Dummkopf aber ist, wer einen Menschen nach seiner Kleidung und äußeren Lebensstellung beurteilt.

Wer jeden Morgen sagen kann: 'Ich habe gelebt', dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn.


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